Foto: flickr.com, Justin Polichik

TOP Tagungen im April 2010:

Unerreichbare Jugend?

Ist die Jugend unpolitisch? Gar demokratiefeindlich? Findet ehrenamtliches Engagement in Gesellschaft und Kirche bei den unter 20 Jährigen überhaupt noch statt? Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Gibt es eine massenhafte Auswanderung der Jugend von der realen in die virtuelle Welt des Internet? Entstehen im web 2.0 Formen einer neuen politischen Kultur, die Jugendliche mehr ansprechen als Parteien und Parlamente? Kann Demokratie gelehrt oder nur erfahren werden? Welche Beiträge kann kirchliche Jugend- und Bildungsarbeit leisten? Fragen oder Vorurteile? Auf jeden Fall Themen, denen nachzugehen ist.
Die Evangelischen Akademien laden dazu ein.

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TOP Tagungen im März 2010:

Aus der Krise lernen?

Die einen Banken, zum Beispiel die Bayrische Landesbank, häufen weiterhin Milliardenverluste an, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Die anderen, zum Beispiel die Deutsche Bank, machen schon wieder Rekordgewinne. Das Weihnachtsgeschäft lief kaum schlechter als in den Vorjahren. Viele Prognosen für das kommende Jahr sind verhalten optimistisch. Gleichzeitig gibt es vehemente Warnungen vor dem nächsten großen Crash und die Zahl der Insolvenzen steigt dramatisch. Dominiert der Versuch, irgendwie doch so weiter zu machen wie bisher und sich zum Status Quo ante zurück zu mogeln? Oder werden wirklich grundlegende Konsequenzen gezogen? Ist die große Krise als Lehrmeister überhaupt geeignet oder weckt sie nur antrainierte und deshalb alte Überlebensreflexe? Braucht es vielleicht das Durchleben langer Durststrecken, um die Phantasie und den Mut freizusetzen, der zur Umsetzung neuer, kreativer Ideen und Projekte führt - so wie es nach dem gescheiterten Nachbau West nun in den ostdeutschen Ländern zu beobachten ist?
Die Evangelischen Akademien laden ein zum Nachdenken.


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TOP Tagungen im Februar 2010:

Ach so fern und doch so nah

Multi-Religionsland Deutschland


Wir leben in einem christlich geprägten Land. Doch Globalisierung und Migration verstärken den Einfluss anderer Religionen in unserer Gesellschaft. Was für die Einen Herausforderung ihres religiösen Selbstbewusstseins ist, ist für die Anderen Faszination auf der spirituellen Suche. Was für die Kunst Anregung ist, kann für das Zusammenleben Konfliktpotenzial sein. Auf jeden Fall erfordert diese Entwicklung Hinschauen, Wissen und die Bereitschaft zum Dialog.
Dazu laden die Evangelischen Akademien herzlich ein.


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TOP Tagungen im Januar 2010:

... Aber was ist "gut"?

Ist alles (wieder) gut, wenn das Wirtschaftswachstum Ende 2010 - vielleicht - 3 % beträgt? Haben wir dann den Aufschwung, der die Probleme löst? Wohl eher nicht. Denn die Zeiten eindimensionaler Lösungen sind vorbei. Moderne Gesellschaften sind so komplex wie die Probleme, vor denen sie stehen. Wachstum allein bringt Wirtschaft und Staat mehr Geld und lässt möglicherweise die Arbeitslosenzahlen wieder sinken. Aber die ökologischen Kosten steigen und der soziale Frieden, der in den letzten Jahren brüchig geworden ist, wird sich nicht von allein wieder einstellen. Nachhaltigkeit und Partizipation in Wirtschaft und Gesellschaft sind unverzichtbare Stützpfeiler jeglicher Stabilität. Die Annahme, sie seien in der gegenwärtigen Krise zu Gunsten eines schnellen Wachstums zu vernachlässigen, ist ein gefährlicher Irrglaube.
Die Evangelischen Akademien thematisieren die Zusammenhänge.



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