Kunst-Raum Manfred Pluskwa


Der Künstler:
Manfred Pluskwa

Geboren 1946 in Lübeck

Manfred Pluskwa

Studium der Sozialpädagogik in Köln (Diplom); Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie, Evangelischen Theologie in Hamburg (Dr. phil.)
Studienleiter an der Evangelischen Akademie Loccum, Lehraufträge an der FH Hildesheim und der Universität Hamburg;
1987 - 95 Gründungsleiter der Evangelischen Heimvolkshochschule Bad Bederkesa; zahlreiche Zeitschriften- und Buchveröffentlichungen zu Fragen der Jugend- und Erwachsenenbildung;
Wiederaufnahme der bildhauerischen Arbeit; Selbststudium der Bildhauerei einschließlich mehrerer Studienreisen; Bildhauerisch-kommunikative Weiterbildung bei Michael Jalowczarz, Horneburg, und bei Gunther Gerlach, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste, Bremen; Mitglied eines Berufsverbandes und wissenschaftlicher Vereinigungen; Arbeitet im Atelier in seinem Haus und lebt mit Ehefrau und Tochter in Bad Bederkesa. Eine Reihe von Arbeiten befinden sich in privatem Besitz.
--> Email: am.pluskwa@ewetel.net

Begegnungen und Aufbrüche
Der Baum ist nicht nur eine uralte Figur, sein Material gehört zu den ersten Stoffen der Figurendarstellung überhaupt, für Götzen und Dämonen - und das Menschenbild, das den elementaren Formen der Natur gegenübergestellt wird. Das Holz ist gewachsen. Es ist hart. Es bietet Widerstand. Aber es ist nicht kalt. Es ist die organische Natur als archaisches Gegenüber nicht so hart und spröde wie Stein, vielfältig genutzt für die eigene Erwärmung, für das schützende Gehäuse, zur Verteidigung und Fortbewegung. Ein Begleiter menschlicher Zivilisation - und als Material kultischer Gegenstände, zur Verehrung höherer Mächte und zum Bildnis, jahrtausendelang genutzt, um Figuren des menschlichen Gegenübers darzustellen_ Dem Menschen ein Gegenüber- eine zentrale Idee. Im Gegenüber gewinnt der Mensch eigene Identität. Im verkör- perten Gegenüber gibt er dem eigenen Unbegrlffenen Gestalt, hält es fest und lässt es zugleich frei, zur eigenen äußeren Gestalt zu werden, bannt es in feste Materialltät und baut - ihm gegenüber- potentiell jene Spannung aus, die seinen Lebensraum erweitert und vertieft. Zur festen materialen Figur geworden, gerinnt die Spannung zur Ruhe, sie wird im Material festgehalten - als gebe es kein Fließen der Zelt Sie kann zum Ruhe-Pol werden, in der dargestellte Ambivalenz und Widerspruch festgehalten ist. Bewegung wird Ruhe. Ein Innehalten, das die gesamte Bildende Kunst kennzeichnet und ihre Wirkung bestimmt. Der Mensch ist nicht eindeutig. Er ist eingespannt zwischen Leben und Tod, Wachen und Schlafen. Bildwerke, die den Menschen angehen, geben Zeichen von der Ambivalenz der menschlichen Position in der Welt.
Text: Hans-Peter Burmeister

Einer trage des anderen Glueck

Einer trage des anderen Glueck

Windsbraut

Windsbraut

Bruch Richtungen

Bruch Richtungen

Begegnungen

Begegnungen

Ruhe

Ruhe

Der Sehnsucht gefolgt

Der Sehnsucht gefolgt

Gefallen

'Gefallen'